Satzung

SATZUNG
der
SCHLESWIG-HOLSTEINISCHEN
UNIVERSITÄTS-GESELLSCHAFT e. V.

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Stand:  13.04.2013

Vorbemerkung: Soweit (außer in Artikel 2, Abs. 1, Satz 2) Personen durch das grammatische Maskulinum bezeichnet sind, bezieht sich der Terminus stets auf Frauen und Männer gleichermaßen.

 

Artikel 1

Name, Vereinssitz, Geschäftsjahr und Registereintragung

1.     Vereinsname:  Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft e. V.

2.     Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kiel.

3.     Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

4.     Sie ist am 27. Juli 1918 gegründet, die Eintragung unter Nr. 228 in das Vereinsregister ist am 30. August 1918 erfolgt; unter Nr. 5 VR 1751 seit 1974.

 

Artikel 2

Vereinszweck

(1) 1Die Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft e. V. ist eine Gemeinschaft von Förderern und Freunden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in der Form eines privatrechtlichen Vereins. 2Sie wendet sich mit ihren Bestrebungen an interessierte Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungskreisen des Landes Schleswig-Holstein, soweit sie willens sind, die Aufgaben der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu unterstützen. 3Die Gesellschaft setzt sich das Ziel, die Universität in ihrer Gesamtheit sowie in ihren einzelnen Lehr- und Forschungszweigen und die wissenschaftliche Arbeit an der Universität ideell und materiell zu fördern, allen Interessierten Einblick in die Forschungsarbeit der Universität zu ermöglichen und Wissenstransfer zu leisten, die geistigen und kulturellen Beziehungen zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zu pflegen, die Universität in die Erwachsenenbildung außerhalb der Berufsfortbildung des Landes einzubinden und Forschungen aller Art, die sich auf den schleswig-holsteinischen Raum und benachbarte Gebiete beziehen, nach bestem Können zu unterstützen. 4Dieses kann auch durch die Vergabe von Preisen erreicht werden. Dazu erlässt der Vorstand entsprechende Vergaberichtlinien und gibt Ausschreibungen heraus.

(2)1Die Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO) in der jeweils gültigen Fassung. 2Sie ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 3Ihre Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. 4Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln der Gesellschaft. 5Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.  6Der Wissenschaftliche Leiter erhält eine angemessene pauschale Tätigkeitsvergütung gem. § 27 Absatz 3 BGB. 7Über die Höhe entscheidet der Vorstand ohne Mitwirkung des Wissenschaftlichen Leiters. 8Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

Artikel 3

Mitgliedschaft / Beiträge

(1) 1Mitglieder der Gesellschaft können sein: a) natürliche Personen, b) öffentlich-rechtliche Verbände, c) privatrechtliche Gesellschaften, Vereine und Firmen, die sich der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verbunden fühlen und gewillt sind, an den Aufgaben der Gesellschaft gemäß Artikel 2 mitzuwirken.

(2) 1Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung bei dem Präsidenten oder dem zuständigen Sektionsleiter. 2Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserklärung bei dem Präsidenten oder dem zuständigen Sektionsleiter. 3Der Austritt wird zum Ende des Geschäftsjahres (Artikel 1 Absatz 3) wirksam, wenn er mindestens bis zum 30. September erfolgt ist.

(3) Die Mitglieder haben das Recht, an den Veranstaltungen der Gesellschaft unentgeltlich teilzunehmen, soweit nicht in Einzelfällen der Präsident oder der Sektionsleiter, der die Veranstaltung durchführt, anderes bestimmt, und die Veröffentlichungen der Gesellschaft zu einem angemessenen Vorzugspreis zu beziehen.

(4) 1Die Jahresmindestbeiträge für die Mitglieder der Gesellschaft nach Artikel 3, Absatz 1, werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. 2Dauernde Mitgliedschaft wird erworben durch einen einmaligen Mindestbeitrag von Euro 375,--; das Dauermitglied erhält hierüber von dem Präsidenten eine Urkunde und wird als „Stifter der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft“ geführt. 3Den Sektionsleitern steht es frei, hinsichtlich der Beitragshöhe im Hinblick auf die besonderen Verhältnisse in ihrer Sektion im Einvernehmen mit dem Vorstand eine abweichende Regelung zu treffen.

(5) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer Sacheinlagen zurückerhalten.

  

Artikel 4

Ehrenmitgliedschaft und Ehrennadel

(1) 1Der Vorstand kann mit Zweidrittelmehrheit Mitglieder, die sich außergewöhnliche Verdienste um die Gesellschaft oder die Universität erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. 2Sie erhalten darüber eine Urkunde. 3Sie haben das Recht, an den Sitzungen des Erweiterten Vorstandes teilzunehmen (vgl. Artikel 10 Absatz 4 Satz 6).

(2) Der Vorstand kann mit Zweidrittelmehrheit Personen, die sich außergewöhnliche Verdienste um die Gesellschaft oder die Universität erworben haben, die Ehrennadel der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft verleihen.

  

Artikel 5

Sektionen, Sektionsleiter und ihre Aufgaben

(1) 1Die Mitglieder sind in Sektionen zusammengefasst. 2Aufgabe der Sektionen ist es, die Tätigkeit der Gesellschaft gemäß Artikel 2 innerhalb ihres Bereiches zu verwirklichen. 3Sie werben Mitglieder, ziehen die Beiträge ein und verwalten sie gemäß den Weisungen des Vorstandes, informieren über die Zwecke der Gesellschaft und vertiefen das Verständnis für die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ihre Arbeit. 4Sie führen zu diesem Zweck Einzelvorträge, Universitäts-Wochen, Mitglieder-Abende, Exkursionen oder sonstige Veranstaltungen durch und bemühen sich, nach besten Kräften der Gesellschaft Mittel für die Forschungs- und Lehreinrichtungen der Universität zur Verfügung zu stellen. 5Die Sektionen bilden diejenigen Gliederungen der Gesellschaft, in denen die zur Erreichung der Ziele gemäß Artikel 2 erforderliche praktische Arbeit geleistet wird. 6Sie arbeiten infolgedessen im engsten Einvernehmen mit dem Vorstand.

(2) 1Der Sektionsleiter wird von den Mitgliedern der Sektion mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt und vom Wissenschaftlichen Leiter im Einvernehmen mit dem Vorstand bestätigt. 2Der Sektionsleiter verfährt in der Organisation seiner Sektion selbständig, wozu er einen Sektionsvorstand bilden oder Hilfskräfte nach seinem Ermessen heranziehen kann. 3Er setzt im Einvernehmen mit dem Vorstand die Höhe der Mitgliederbeiträge (vgl. Artikel 3 Absatz 4 Satz 3), die Eintrittspreise für Veranstaltungen (vgl. Artikel 3 Absatz 3) fest, sorgt für die Durchführung der Veranstaltungen (vgl. Artikel 7) und verwaltet die Mittel der Sektion. 4Im Rahmen dieser Aufgaben ist er zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt. 5Er reicht dem Vorstand der Gesellschaft ein Mitgliederverzeichnis der Sektion ein und berichtigt dieses im Dezember jeden Jahres. 6Neben der Einwerbung von Mitgliedern wirbt er persönlich um die Wirkung von Stiftern (Dauermitgliedern, vgl. Artikel 3 Absatz 4 Satz 2) und ist darum bemüht, der Gesellschaft für ihre allgemeinen Zwecke Mittel zuzuführen. 7Er ist verpflichtet, in seinem Bereich die Organisation der Universitäts-Gesellschaft unabhängig und selbständig zu erhalten, und ist berechtigt, die Einrichtungen der Universitäts-Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Wissenschaftlichen Leiter der Gesellschaft in Ausnahmefällen für lokale Zwecke der Erwachsenenbildung außerhalb der Berufsfortbildung in Anspruch zu nehmen. 8Er ist dem Vorstand der Gesellschaft für die Vorgänge in seiner Sektion verantwortlich; der Vorstand ist berechtigt, von ihm Auskünfte und Rechenschaft zu verlangen. 9Er legt zum 31. Dezember jeden Jahres dem Vorstand der Gesellschaft Rechnung über die Mittel der Sektion und führt an ihn die Überschüsse ab. 10Im Falle der Auflösung der Sektion wickelt der Sektionsleiter die Geschäfte gemäß Artikel 18 Absatz 2 ab.

  

Artikel 6

Verwendung von Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen und Zuwendungen

1Die Sektionen führen aus Mitgliedsbeiträgen und sonstigen Einnahmen mindestens die Vortragshonorare an den Vorstand ab (vgl. Artikel 7 Absatz 1). 2Wurden Überschüsse erwirtschaftet, führen die Sektionen diese ebenfalls an den Vorstand ab, hierbei ist ihnen eine ausreichende Reserve für ihre eigenen Zwecke zu belassen. 3Einmalige Zuwendungen, Stiftungen, Dauermitgliedsbeiträge und ähnlich außerordentliche Einnahmen sind in voller Höhe abzuführen. 4Präsident und Vorstand sind verpflichtet, Spenden für wissenschaftliche Zwecke ausschließlich gemäß dieser Bestimmung zu verwenden.

  

Artikel 7

Veranstaltungen und Honorar

(1) 1Werden Dozenten der Universität zu Veranstaltungen der Sektion herangezogen, so obliegt dieser die persönliche Betreuung (soweit erforderlich Beköstigung und Unterbringung) und die Honorierung des Dozenten zu ihren Lasten. 2Zunächst leistet die Gesellschaft das Honorar an den Dozenten, diese Kosten gleicht die Sektion durch Abführung des Honorarbetrages an den Vorstand wieder aus (vgl. Artikel 6 Absatz 1 Satz 1). 3Dem Vorstand obliegt die Beförderung des Dozenten. 4Örtliche Auslagen für Veranstaltungen (Saalmiete, Heizung, Beleuchtung, Kosten für Öffentlichkeitsarbeit usw.) trägt die Sektion.

(2) 1Die Höhe des Honorars für Dozenten wird vom Vorstand einheitlich festgelegt.

  

Artikel 8

Organe der Gesellschaft

(1) Die Organe der Gesellschaft sind
der Vorstand,
der Erweiterte Vorstand,
die Sektionsleiterversammlung
und die Mitgliederversammlung.

(2)  Die Einladungen zu der Mitgliederversammlung haben unter Angabe der Tagesordnung schriftlich zu erfolgen. Die Einladung kann auch in Textform (E-Mail oder per Fax) erfolgen, sollte sich das Mitglied zu dieser Einladungsform bereit erklärt haben. Die Einladung ist dann auch ohne qualifizierte Unterschrift / Signatur gültig. Die Einladung erfolgt im Falle der schriftlichen Einladung an die zuletzt durch das Mitglied mitgeteilte postalische Anschrift, im Falle der Einladung per E-Mail an die zuletzt durch das Mitglied mitgeteilte E-Mail Anschrift. Die Einladung gilt einen Tag nach jeweiliger Absendung als dem Mitglied zugegangen.

 

Artikel 9

Vorstand

(1) 1Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus
dem Präsidenten,
dem Vizepräsidenten,
dem Wissenschaftlichen Leiter und dem Stellvertretenden wissenschaftlichen Leiter,
dem Schatzmeister
und dem Schriftführer.
2Jedes von den Vorstandsmitgliedern ist alleine vertretungsberechtigt.

(2) 1Der Vorstand tritt nach Bedarf oder auf Antrag von mindestens drei seiner Mitglieder zusammen. 2Sitzungen des Vorstandes werden mindestens mit 8-tägiger Frist unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen. 3Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. 4Die Verhandlung dieser Sitzungen werden durch eine Niederschrift bekundet. 5Die Niederschrift wird vom Präsidenten und vom Schriftführer beurkundet. 6Der Vorstand stellt den Haushaltsplan auf und legt ihn der Mitgliederversammlung vor. 7Der Vorstand erstattet der Mitgliederversammlung den Jahresbericht.

(3) 1Der Vorstand legt die Richtlinien für die Geschäftsführung fest. 2Er entscheidet über die Verwendung von Mitteln außerhalb der normalen Geschäftsbedürfnisse und über Zuwendungen, die Euro 2.500,-- im Einzelfalle überschreiten. 3Er berät über Initiativen aus den Sektionsleitungen, aus dem Vorstand oder aus dem Erweiterten Vorstand auf Satzungsänderungen (vgl. Artikel 17 Absatz 1 Satz 5 und Absatz 2 Satz 6) sowie auf Auflösung der Gesellschaft oder einer Sektion. 4Der Vorstand legt diese Initiativen durch den Präsidenten der Mitgliederversammlung bzw. den Mitgliedern der Sektion zur Entscheidung vor. (vgl. Artikel 18 Absatz 1 Satz 1, Absatz 2 Satz 1 sowie Artikel 17 Absatz 2 Satz 6). 5Die Beschlüsse des Vorstandes sind für den Präsidenten verbindlich.

 

Artikel 10

Erweiterter Vorstand

(1) Der Erweiterte Vorstand besteht aus
den Mitgliedern des Vorstandes
und den Beisitzern.

 (2) 1Der Erweiterte Vorstand ist berechtigt, die Niederschriften über die Sitzungen des Vorstandes einzusehen und diesem Anregungen zur Durchführung des Gesellschaftszweckes gemäß Artikel 2 zu erteilen. 2Er berät die Arbeit des Vorstandes. 3Er kann Vorschläge zu Satzungsänderungen einbringen.

 (2) 1Der Erweiterte Vorstand tagt mindestens einmal jährlich. 2Der Präsident beruft ihn mit 21-tägiger Frist unter Mitteilung der Tagesordnung ein. 3Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. 4Die Verhandlungen dieser Sitzungen werden in einer Niederschrift erfasst. 5Die Niederschrift wird vom Präsidenten und vom Schriftführer beurkundet. 6Ehrenmitglieder haben das Recht, an den Sitzungen des Erweiterten Vorstandes teilzunehmen; sie sind nicht stimmberechtigt.

 

Artikel 11

Präsident und Vizepräsident

(1) 1Der Präsident wird auf Vorschlag des Präsidiums der Christian-Albrechts-Universität von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer von fünf Jahren gewählt (vgl. Artikel 15 Absatz 1); er soll nicht dem Lehrkörper der Universität angehören. 2Er wird im Verhinderungsfalle durch den Vizepräsidenten der Gesellschaft vertreten. 3Vizepräsident ist der Präsident der Christian-Albrechts-Universität für die Dauer seiner Amtszeit als Präsident.

(2) 1Der Präsident beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes, des Erweiterten Vorstandes und der Mitgliederversammlung. 2Er legt der Mitgliederversammlung den Haushaltsplan vor, er schlägt ihr die Wahlmitglieder des Vorstandes und des Erweiterten Vorstandes vor und legt ihr Anträge des Vorstandes und des Erweiterten Vorstandes (vgl. Artikel 10 Absatz 3 Satz 3) auf Satzungsänderungen (Artikel 17 Absatz 1 Satz 5, Absatz 2 Satz 6) und auf Auflösung der Gesellschaft (vgl. Artikel 18 Absatz 1 Satz 1, Artikel 18 Absatz 2 Satz 6) vor; er legt der betreffenden Sektion Anträge auf deren Auflösung vor (vgl. Artikel 18 Absatz 2 Satz 1). 3Im Einvernehmen mit dem Vorstand verfügt er unter seinem Vorsitz über die Mittel der Gesellschaft im Rahmen der normalen Geschäftsbedürfnisse und entscheidet im Einvernehmen über die Zuwendung von Mitteln der Gesellschaft in dem durch Artikel 1 gezogenen Rahmen bis zur Höhe von Euro 2.500,-- im Einzelfalle. 4Er wickelt im Falle der Auflösung der Gesellschaft die Geschäfte gemäß Artikel 18 Absatz 1 und Artikel 3 Absatz 5 ab. 5Er ist dem Vorstand verantwortlich.

  

Artikel 12

Wissenschaftlicher Leiter und Stellvertretender wissenschaftlicher Leiter

(1) 1Der Wissenschaftliche Leiter sowie der Stellvertretende wissenschaftliche Leiter werden auf Vorschlag des Präsidenten von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer von fünf Jahren gewählt (Artikel 15 Absatz 1). 2Der Wissenschaftliche Leiter muss hauptamtlich dem Lehrkörper der Christian-Albrechts-Universität angehören. 3Der Stellvertretende wissenschaftliche Leiter muss dem Lehrkörper der Christian-Albrechts-Universität hauptamtlich angehören oder angehört haben.

(2) 1Der Wissenschaftliche Leiter führt im Namen des Vorstandes selbständig die wissenschaftlichen Aufgaben der Gesellschaft gemäß Artikel 2 durch und verantwortet seine Maßnahmen gegenüber dem Vorstand. 2Er entscheidet über die Zuwendung von Mitteln der Gesellschaft in dem durch Artikel 2 gezogenen Rahmen bis zur Höhe von Euro 250,-- im Einzelfalle. 3Er beauftragt im Einvernehmen mit dem Vorstand die Sektionsleiter. 4Der Wissenschaftliche Leiter wird im Verhinderungsfalle durch den Stellvertretenden wissenschaftlichen Leiter der Gesellschaft vertreten.

  

Artikel 13

Schatzmeister und Schriftführer

(1) Der Schatzmeister wird auf Vorschlag des Präsidenten von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer von fünf Jahren gewählt (Artikel 15 Absatz 1); er soll dem Lehrkörper der Universität nicht angehören.

(2) Schriftführer ist der Kanzler der Christian-Albrechts-Universität für die Dauer seiner Amtszeit als Kanzler.

  

Artikel 14

Beisitzer

1Beisitzer sind die Dekane der Fakultäten für die Dauer ihrer Amtszeit als Dekane (Artikel 15 Absatz 2 Satz 2 bleibt unberührt) und der Vorsitzende des Vorstandes des Studentenwerkes Schleswig-Holstein für die Dauer seiner Amtszeit. 2Weitere zwölf Beisitzer, von denen mindestens neun dem Lehrkörper der Universität nicht angehören dürfen, werden auf Vorschlag des Präsidenten von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer von fünf Jahren (vgl. Artikel 15 Absatz 1) gewählt; unter ihnen müssen sich zwei Sektionsleiter befinden.

  

Artikel 15

Amtsdauer und Vertretung der Mitglieder des Vorstandes und des Erweiterten Vorstandes

(1) 1Die Amtsdauer des Präsidenten, der gewählten Mitglieder des Vorstandes und des Erweiterten Vorstandes und der Rechnungsprüfer beginnt mit Ihrer jeweiligen Wahl. 2Wiederwahl ist möglich. 3Sollte zum Zeitpunkt der Wahl die fünfjährige Amtszeit des jeweiligen Vorgängers noch nicht beendet sein, erlischt diese vorzeitig mit der Wahl des jeweiligen Nachfolgers im Amt. 4Sollte zum Zeitpunkt der Wahl die fünfjährige Amtszeit des jeweiligen Vorgängers bereits überschritten sein, führt dieser das Amt bis zur Wahl des jeweiligen Nachfolgers im Amt kommissarisch fort. 5Die jeweils designierten Nachfolger sollen in der Zeit vor ihrer Wahl zu den Sitzungen eingeladen werden. 6Der Wissenschaftliche Leiter führt sein Amt über die Emeritierung bzw. Pensionierung hinaus bis zum Ende der satzungsmäßigen Wahlzeit (Amtszeit) fort. 7Ist der Stellvertretende wissenschaftliche Leiter emeritiert bzw. pensioniert, führt er sein Amt bis zum Ende der satzungsmäßigen Wahlzeit, längstens bis zur Vollendung seines 75. Lebensjahrs fort.

(2) 1Die dem Lehrkörper der Universität angehörenden Mitglieder des Vorstandes und des Erweiterten Vorstandes haben das Recht, sich durch planmäßige Professoren ihrer Fakultät vertreten zu lassen. 2Die Fakultäten können durch Wahl an Stelle ihres Dekans ein anderes Mitglied der engeren Fakultät bzw. Einrichtung als Vertreter im Vorstand für die Höchstdauer von fünf Jahren bestimmen. 3Wiederwahl ist auch in diesem Fall möglich.

  

Artikel 16

Sektionsleiterversammlung

(1) Die Sektionsleiterversammlung besteht aus
dem Vorstand
und den Sektionsleitern der Gesellschaft.

(2) 1Die Sektionsleiterversammlung dient der gegenseitigen Information über die Arbeit der Sektionen und über die Zusammenarbeit von Sektionen, Vorstand und Geschäftsstelle. 2Sie ist berechtigt, die Niederschriften über die Sitzungen des Vorstandes einzusehen und diesem Anregungen zur Durchführung des Gesellschaftszweckes gemäß Artikel 1 zu erteilen. 3Sie kann Vorschläge zu Satzungsänderungen einbringen.

(3) 1Die Sektionsleiterversammlung tagt mindestens einmal jährlich. 2Auf Antrag von mindestens zwölf Mitgliedern der Sektionsleiterversammlung muss der Präsident eine Sitzung der Sektionsleiterversammlung einberufen. 3Sitzungen der Versammlung werden mit mindestens 21-tägiger Frist unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen. 4Die Sektionsleiterversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder, bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. 5Die Verhandlungen der Sektionsleiterversammlung werden durch eine Niederschrift bekundet. 6Die Niederschrift wird vom Präsidenten und vom Schriftführer beurkundet.

  

Artikel 17

Mitgliederversammlung

(1) 1Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. 2Sie kann vom Vorstand Auskunft über alle die Gesellschaft betreffenden Angelegenheiten verlangen. 3Sie wählt den Präsidenten und auf seinen Vorschlag die Wahlmitglieder des Vorstandes. 4Sie wählt zwei Rechnungsprüfer auf die Dauer von fünf Jahren. 5Sie ist berechtigt, den ihr vom Vorstand erstatteten Jahresbericht zu erörtern und zu ihm, wie zur Verwirklichung der Ziele der Gesellschaft im Rahmen des Artikel 1, Anregungen und Wünsche vorzubringen. 6Sie erteilt dem Vorstand Entlastung. 7Die Mitgliederversammlung hat auf einen vom Präsidenten vorgelegten Antrag des Vorstandes (Artikel 10 Absatz 3 Satz 3) die Satzung festzusetzen und über Satzungsänderungen zu beschließen.

(2) 1Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal jährlich in Kiel  auf Einladung des Präsidenten. 2Auf in Textform erfolgten Antrag von mindestens 10 % der Mitglieder oder von mindestens einem Drittel der Sektionsleiter muss der Präsident zu einer Mitgliederversammlung einladen.3 Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt mit mindestens 21-tätiger Frist und unter Angabe der Tagesordnung. 4Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder; bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident. 5Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen sowie über Auflösung der Gesellschaft ist Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. 7Die Verhandlungen der Mitgliederversammlung werden durch eine Niederschrift beurkundet. 6Die Niederschrift wird vom Präsidenten und vom Schriftführer beurkundet.

 

Artikel 18

Auflösung der Gesellschaft oder einer Sektion

(1) 1Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt auf einen vom Präsidenten vorgelegten Antrag des Vorstandes (vgl. Artikel 9 Absatz 3 Satz 3) durch Beschluss von mindestens drei Vierteln der anwesenden Mitglieder in einer Mitgliederversammlung. 2Das zu wissenschaftlichen Zwecken angesammelte Vermögen muss dieser Bestimmung erhalten bleiben; die sonstigen Mittel sind der Christian-Albrechts-Universität oder dem Studentenwerk Schleswig-Holstein zuzuführen. 3Das zuständige Finanzamt ist vorher zu benachrichtigen.

 (2) 1Die Auflösung einer Sektion erfolgt auf einen vom Präsidenten vorgelegten Antrag des Vorstandes (vgl. Artikel 9 Absatz 3 Satz 3) durch Beschluss von mindestens drei Vierteln der anwesenden Mitglieder der Sektion. 2Das Vermögen einer aufgelösten Sektion fällt an die Gesellschaft.

 

Artikel 19

Gerichtsstand

 Gerichtsstand der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft e. V. ist Kiel.

  

Artikel 20

Inkrafttreten

 1Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. 2Die bisherige Satzung vom 2. September 2005  tritt am selben Tage außer Kraft.

 

 

Download

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